Im Land der Burgen und Festungen

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Was wäre Aragón ohne seine Burgen? Und so ist auch die Region „Los Monegros“ reich an mittelalterlichen Burgen und Festungen. Jedes noch so kleine Städtchen hier, ja jedes Dorf und jeder Weiler hat seine „Calle del Castillo“ oder eine „Plaza del Castillo“ und die Schilder am Ortseingang weisen auf eine alte Burg als Sehenswürdigkeit hin. Aber nur in wenigen Orten findet der Besucher tatsächlich eine auch heute noch existierende Burgruine vor. Oft deuten nur noch Mauerreste im Felsen, die Ruine eines Torbogens oder eine gemauerte Treppe an, dass hier in vergangener Zeit eine Burg die Einwohner der Umgebung vor Feinden schützte.

Und dennoch, der Blick von den steilen Felskuppen, auf denen diese Monumente einst standen, entschädigt oft für die leise Enttäuschung, keine prunkvolle mittelalterliche Trutzburg oder maurischen Festung entdeckt zu haben. Weit reicht der Blick in die umliegende Ebene, auf malerisch liegende Gehöfte, die in der Ferne aufragenden Bergketten und auf das zu Füßen liegende Dorf mit seiner alten Kirche.

Del antiguo castillo en Usón sólo se conservan los cimientos

Bildunterschrift: Von der alten Burg in Usón existiert nur noch das Fundament

Und mit etwas Phantasie wird der hier immer noch herumirrender Geist längst vergangener Zeiten wieder lebendig, als an diesen Orten Iberer, Punier, Römer, Westgoten und später die Mauren und Christen um die Herrschaft in dieser Region kämpften. Ihre Burgen und Festungen mögen längst verfallen sein, aber die Erinnerung an sie lebt bis zum heutigen Tag in den alten Dörfern fort.

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